Es ist kein Wunder das die Insel eine der ersten Tourismusoasen an der nördlichen Adriaküste ist. Dank sanfter Vegetation und mildem Klima, vor allem dank der gegliederten und sonnigen Küste und azurblauen Meer, den verführerischen Naturschönheiten sowie der uralten Kultur und der verschiedenen Zivilisationen von der Antike bis zur Gegenwart, konnte diese Insel einem Gast seit jeher viel bieten.
Daher beschloss der Gemeinderat im Jahre 1889 Rab zu einem Tourismus Kurort und Badeort zu erklären. Die Entwicklung des Fremdenverkehrs begann und bald danach begann man in Rab die ersten Hotels zu bauen.
Paradiesstrände von Rab waren schon vor 120 Jahren bei den ersten Touristen beliebt.
Die landschaftliche Vielfalt von Rab ist überwältigend und im adriatischen Inselreich einzigartig. Die Kontraste dieser Insel erlebt man überall – ob man zu Fuss unterwegs ist, mit dem Boot die Ufer abklappert, Tauchgänge in den umliegenden Gewässern unternimmt oder bei einem Rundflug das Ganze aus der Vogelperspektive betrachtet.
Vor fast jetzt 120 Jahren haben die traditionell gastfreundlichen Einwohner der Insel Rab entschieden, das der Tourismus die Zukunft ihrer und der kommenden Generationen sichern sollte. Im Wettbewerb um den besten Fremdenverkehrsort an der Adria hat Rab mehrmals den ersten Preis gewonnen. Die touristische Kultur hat Zugang in jedem Haus gefunden.
Wir hoffen, dass diese Internetpräsentation Sie veranlassen wird, die Insel Rab, die vom smaragdgrünen Meer umgeben ist und im Herzen Europas liegt, zu besuchen.
Stadt Rab
Glückliche Stadt Rab – Felix Arba
Umrisse der vier Glockentürme über dem hohen Fels der Halbinsel sind das Wahrzeichen von Rab – dies ist ein Bild, das Rab seit Jahrhunderten begleitet.
Dieses Bild über den Felsen zwischen der Bucht St. Euphemia (Zaljev sv. Eufemije) und der kleineren Bucht, deren Name unbekannt ist, da sie zum Stadthafen wurde, hat sich seit zwei Jahrhunderten nur unbedeutend verändert.
Die Stadt Rab wurde von den Liburnern, einem illyrischen Volksstamm, errichtet und war anfangs eine vom Trockenmauerwerk umgebene Festung. Die Siedlung, die gewiss von dichten Steineiche- und Seekieferwäldern umgeben war, bekam den Namen Arba (Illyrisch „dunkel“).
Schon damals war die Stadt Rab das Schmuckstück der Insel. Heute ist Rab das Kultur-, Kunst- und Bildungszentrum der Insel und hat außer ihrer Schönheit viel zu bieten. Zahlreiche Kirchen, die das Stadt- und Inselbild prägen, zeugen nicht nur von einer religiösen Tradition, sondern auch von menschlichen, kulturellen, künstlerischen und architektonischen Schöpfungen. Die Klöster, Kirchen, Paläste, die weltlichen Bauten, Plätze, Logen als weltliche Treffpunkte, sowie die Gerichtshöfe und Marktplätze von Rab sind Zeugen eines hochentwickelten sozialen Standorts.
Als die Römer im 2. Jh. v. Chr. nach Rab kamen, fanden sie eine entwickelte Stadt vor. Octavian Augustus, der größte römische Kaiser ließ Mauern und Türme zur Verteidigung um die Stadt errichten. Auf ihren Fundamenten befinden sich heute noch die Überreste der Mauerwerke und Festungen. Die Römer gaben der Stadt den Namen Felix Arba, was glücklich bedeutet. Dieser Titel stand damals für Reichtum, Verdienste und Bedeutung eines römischen Munizipiums.
Von den römischen, über die byzantinischen und venezianischen zu den ungarischen und kroatischen Herrschern wechselten sich häufig die Herren von Rab ab, jedoch blieb die Stadt von großen Zerstörungen immer verschont. Möglicherweise bezog sich der römische Name „Felix Arba“ gerade auf diese Tatsache.